Andreas Vindheim: Ich hätte mir kein schöneres Debüt erträumen können

An drei Treffern in der Entstehung maßgeblich beteiligt und ein Tor selbst erzielt: Andreas Vindheim hat beim 5:0-Auswärtssieg in Aue am Samstag (22.1.) einen Einstand nach Maß gefeiert. „Ich hätte mir kein schöneres Debüt erträumen können“, sagt der 26 Jahre alte Norweger, der erst vor zwei Wochen zu den Königsblauen gestoßen war.

Andreas Vindheim

Das 1:0 durch Simon Terodde sowie das 5:0 durch Marvin Pieringer leitete Vindheim mit einer flachen Hereingabe über die rechte Seite ein, das 4:0 durch Danny Latza bereitete er mit einer perfekten Halbfeldflanke vor. Zudem gelang Vindheim in der 38. Minute das Tor zum 2:0, als er von Simon Terodde mit einem Pass in die Spitze herrlich in Szene gesetzt worden war und die Kugel über Aue-Keeper Martin Männel hinweg zu seinem ersten Treffer für den S04 im Netz unterbrachte. „Der letzte Ballkontakt war nicht gut, eigentlich wollte ich zu Rodrigo Zalazar herüberspielen“, gesteht Vindheim nach dem Spiel. „Deswegen musste ich den Ball selbst im Netz versenken.“

Lob von Schröder und Grammozis

„Es war ein grandioser Auftakt von ihm“, sagt Sportdirektor Rouven Schröder über die Leistung Vindheims, der sowohl den sportlichen als auch menschlichen Wert des Norwegers hervorhebt. „Es war uns wichtig, jemanden zu verpflichten, der vor allem von der rechten Seite die Bälle mit Schärfe hineinspielen kann. Der Junge ist angekommen, das ist wichtig, und charakterlich passt er auf jeden Fall.“

Chef-Trainer Dimitrios Grammozis ist verständlicherweise ebenfalls mit der Performance Vindheims zufrieden. „Es ist schön für den Jungen, dass er sich im ersten Einsatz mit Toren belohnt hat“, sagt der Schalker Fußballlehrer. „Es freut mich für ihn, weil er die Woche gut trainiert hat. Man hat gesehen, dass seine Flanken heute wichtig waren, das gibt uns mehr Spielraum in der Offensive“, führt Grammozis weiter aus, der zugleich betont, dass die gesamte Mannschaft eine gute Leistung abgerufen habe.

Wir haben alle Möglichkeiten, um aufzusteigen.

Andreas Vindheim

Auch Vindheim rückt den Erfolg des Teams in den Vordergrund. Das Wichtigste sei, die drei Punkte eingefahren zu haben. Auf den Sieg in Aue sollen in den kommenden Wochen und Monaten weitere Erfolge folgen, um das große gemeinsame Ziel zu verwirklichen. „Wir haben alle Möglichkeiten, um aufzusteigen“, betont Vindheim. „Das sind die Ambitionen des Vereins, der Mannschaft und auch meine persönlichen.“

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